Gesundheitstipps für die kalte Jahreszeit

Abwehrkräfte des Körpers stärken:
Husten, Schnupfen & Co in Schach halten

Damit das Immunsystem auf vollen Touren laufen kann, braucht es Mineralstoffe und Vitamine.
Besonders wichtig ist Vitamin C. Durch das Powervitamin werden Fresszellen aktiv, die Viren und Bakterien den Garaus machen.
Empfehlenswert sind jetzt in der kalten Jahreszeit 500 mg täglich. Gute Vitamin C-Spender aus der Natur: Zitrusfrächte und Hagebutte. 
Als Abwehrprofi gilt die Heilpflanze Sonnenhut (Echinacea).
Eine Kur (ca.vier Wochen) sollte aber unbedingt vor dem ersten Schnupfen durchgefährt werden.
Echinacea wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Es gibt den Wirkstoff als Dragees, Tabletten oder auch in Tropfenform.
Die genaue Dosierung des jeweiligen Präparats finden Sie in der Packungsbeilage.
Auf keinen Fall während eines akuten Krankheitsfalles, das wärde den belasteten Organismus nur zusätzlich reizen und überfordern. 
Wer sich schlapp und müde fühlt, braucht wahrscheinlich mehr Zink in seiner Nahrung. 
Zahlreiche wissenschaftliche Studien wiesen zudem einen Zusammenhang zwischen Zinkmangel und einer geschwächten Immunabwehr nach.
Zink ist enthalten in Weizenkeimen, Kürbis, Lamm- und Rindfleisch. 
Raus an die frische Luft auch bei Kälte und Regen, denn das härtet ab.
Beweisen: Stubenhocker werden häufiger krank! Aber man sollte beim Ausgehen unbedingt auf schützende Kleidung achten, einen Hut oder Mütze zu tragen. Ist der Kopf nämlich kalt, überträgt sich dieses auf den ganzen Körper. Ebenso sollten Hände und Füße gut verpackt sein. 
Bekannte Mittel, um den Organismus auf den Kalt-Warm-Wechsel zu trainieren sind auch Wechselduschen.

Licht gegen Winterdepression
Die Tage werden kürzer, draußen ist es kalt und grau, kurz: Es ist Winter. Viele Menschen leiden im Winter unter Stimmungsschwankungen, Energielosigkeit und Tagesmüdigkeit. Auch ein Heißhunger auf Süssigkeiten ist gar nicht so selten. Aber was kann man gegen diese Winterdepression tun? Oft reicht schon ein Spaziergang an der frischen Luft bei Tageslicht - Lichtmangel gehört nämlich zu den wichtigsten Ursachen dieser Befindlichkeitsstörung.
Also ruhig hin und wieder einmal auf die Sonnenbank, natürlich in Maßen genossen, einmal die Woche reicht!
Auch pflanzliche Arzneimittel aus der Apotheke können bei depressiven Verstimmungen helfen. Besonders bewährt hat sich hier das Johanniskraut. Ihr Apotheker kann Sie über die verschiedenen Präparate informieren.

Auch wenn man jetzt nicht mehr so viel Durst hat wie im Sommer, zwei bis drei Liter Flüssigkeit braucht der Körper,
um Schlacken und Schadstoffe abbauen zu können. Ideal: mineralstoffreiche Wasser und vitaminspendende Tees.
Bevorzugtes Ziel von Viren und Bakterien ist der Mund-Rachen-Raum. Bekannt als Schützer: Spitzwegerichsaft, Huflattich und isländisches Moos. Nachgewiesen ist auch der positive, reinigende Effekt von Mundspülungen mit Sonnenblumenöl.
Hilfreich für das Immunsystem sind auch Gaben von Hefe (z.B. als Kapsel oder als Kautablette). Diese enthält große Mengen Selenomethionin. Diese Spurenelementverbindung soll verhindern, dass Erkältungserreger an unsere Zellen andocken und sie befallen können.
Aus der Teeküche bieten sich in Zeiten der größten Ansteckungsgefahr Linden- und Holunderblüten an.
Nach einem durchfrorenen Tag den Tee möglichst heiß trinken und sich am besten
in ein wärmendes Bad mit Eukalyptus-, Fichtennadel- oder Thymiamzusätzen sinken lassen.
Kälteaustreibend wirken auch schmackhafte Eintöpfe. Besonders zu empfehlen die gute alte Nudelsuppe.
Sie enthält ätherische Öle, die nachweislich Viren und Bakterien abtöten können.


Essen & Trinken im Winter
Mehr Fett im Winter?
Zu den angehenden Feiertagen werden jetzt wieder vermehrt fettreiche Kalorienbomben aufgetischt.
Großmutters Winterküche ist keineswegs ideal , um sich an kalten Tagen aufzuwärmen.
Man bedenke, wie viel Wärme der Körper nach dem Verzehr verschiedener Nahrungsmittel pro Zeiteinheit bildet.
Die meiste Wärme bildet der Organismus nach dem Verzehr von kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln.
Also lieber einen Teller Nudeln oder Reis als geselchtes mit Kraut und Knödel.
"Für die meisten Menschen gibt es keinen Grund, sich im Winter fettreicher zu ernähren als im Sommer".
Einen erhöhten Kalorienbedarf haben nur Menschen, die auch in der kalten Jahreszeit viel im Freien sind.
Fettgewebe ist eine geniale Erfindung der Natur:
Es speichert auf geringem Raum enorm viel Energie für Mangelzeiten und bildet eine gute Wärmeisolation.
Ein kleiner Teil des Körperfetts, das braune Fettgewebe, ist sogar eine richtige Heizung.
Es bildet durch einen speziellen Stoffwechselprozess Wärme und hilft damit vor allem Babys durch den Winter.
Doch was Babys noch Robustheit gibt, kann für Erwachsene zur bedrohlichen Last werden:
Zu viel Körperfett begünstigt Stoffwechselerkrankungen.
Und als Wärmeisolation ist es überflüssig geworden - spätestens seit es Heizung und Daunenjacken gibt.


Ernährungstipps für die kalte Jahreszeit
Wer im Winter gesund und leistungsfähig bleiben und nicht zunehmen möchte, sollte besser auf diese Fitmacher setzen.
Kohlenhydrate heizen ein und sind die wichtigste Energiequelle des Körpers.
Etwa 350 Gramm stärkereiche Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte oder Kartoffeln sollte ein Erwachsener täglich zu sich nehmen.
Die enthaltenen komplexen Kohlenhydrate kann der Organismus langfristig am besten nutzen.
Lebensmotor Vitamine:
Ohne Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente läuft gar nichts in unserem Körper: Von der Zellteilung bis hin zu vielfältigen Stoffwechselreaktionen sorgen sie für unser Wohlbefinden. Eine optimale Versorgung unterstützt auch die Abwehrzellen im Kampf gegen Krankheitserreger. Für das Immunsystem besonders wichtig sind die Vitamine A, C, E, B6, B12, Folsäure, das Provitamin Betacaroten sowie die Spurenelemente Zink und Selen.
Da der Körper alle Mineralstoffe und die meisten Vitamine nicht herstellen kann, müssen wir sie ihm mit der Nahrung liefern.


Anregende Vollbäder
Ein anregendes Vollbad ist in der kalten Jahreszeit besonders angenehm. Die Pflanzeninhaltsstoffe in den Badezusätzen lösen sich im warmen Wasser und entfalten so ihre wohltuende Wirkung. Lavendelbäder wirken anregend und steigern den Blutdruck. Rosmarin ist ebenfalls durchblutungsfördernd, reizt zusätzlich aber auch die Haut. Diese Heilpflanze aus der Apotheke wirkt daher auch gegen rheumatischen Erkrankungen. Fichtennadelspitzen lockern leichte Muskelverspannungen. Die ätherischen Öle aus den Badezusätzen werden über die aufsteigenden Dämpfe inhaliert. Wichtig ist, dass das Badewasser nicht zu heiß ist, 36 bis 38 Grad reichen. Damit das Bad nicht den Kreislauf belastet, sollte es nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauern. Wer Fieber hat, sollte nicht baden, egal ob mit oder ohne Heilpflanzenzusatz.